Krav Maga Mülheim


Direkt zum Seiteninhalt

Krav Maga


Krav Maga gilt seit einigen Jahren als
das Selbstverteidigungssystem
der Neuzeit.

Es ist weder Kampfsport noch Kampfkunst, es ist zweckorientiertes
Selbstverteidigungstraining basierend auf einfachen Techniken, gepaart
mit Stress und Szenariotraining.

Krav Maga ist realitätserprobt - es stammt vom israelischen Militär ( History) und
ist das offizielle Kampfsystem der israelischen Armee (IDF) und Sicherheitskräfte.

Es kann von jedermann (unabhängig von Alter, Geschlecht oder Körperkraft) in
kürzester Zeit erlernt werden. Es gibt keine Wettkämpfe, Regeln oder "Formen".

Das Krav Maga Training beruht auf natürlichen Reflexen und soll auch unter dem
extremen psychischen Druck einer Gewalt- oder Überraschungssituation
anwendbar sein.

Durch eine besondere Trainingsmethode sollen die Techniken auch ohne großen
Trainingsaufwand immer in Erinnerung bleiben.

Krav Maga entwickelt sich ständig weiter, es wird permanent "überprüft" und weiterentwickelt.
Treten neue Arten von Bedrohungen auf, werden passende Lösungen entwickelt.

Krav Maga befasst sich mit Angriffen aus allen nur denkbaren Richtungen -
auch mit Situationen mit mehreren Angreifern.

Krav Maga beinhaltet Lösungen gegen:

  • waffenlose Angriffe (Schläge, Tritte, Würgegriffe, Umklammerungen oder Haltetechniken)
  • bewaffnete Angriffe (z.B. Messer, Feuerwaffen, Stöcke, Steine)
  • Bedrohungen und Belästigungen


Es wird versucht so realitätsnah wie möglich zu trainieren.

Durch diese Tatsache, gepaart mit dem teilweise militärischen Drill und
Trainingsmethoden, ist der Konditionsfaktor im Krav Maga sehr sehr hoch.


Weltweit wird in den Medien über das außergeöhnliche Training des Krav Maga, seine
Prinzipien und den damit verbundenen Erfolgen berichtet.

In Deutschland berichtete besonders der Sender
PRO 7 sehr ausführlich
über Krav Maga.

International bekannt wurde das Krav Maga durch Dokumentationen der
Sender
History Channel sowie Discovery Channel.







Krav Maga („Kontaktkampf“) wurde von dem osteuropäischen Juden Imrich („ Imi“) Lichtenfeld entwickelt.
Anfang des 20 Jahrhunderts in Budapest geboren, war er ein guter Athlet in verschiedenen Disziplinen - vor allem aber im Boxen und Ringen.
Stark beeinflusst von seinem Vater Samuel, der Polizei-Detektiv und Selbstverteidigungslehrer war, interessierte
sich Imi schon sehr früh für Kraft und Kampfsport.
Durch seine Zeit in einer jüdischen Jugendgruppe, die in Bratislava versuchte die Einwohner vor Nazi-Übergriffen
zu schützen, geprägt, merkte er sehr schnell das die sportliche Variante des Kämpfens für die Straße nicht umsetzbar war.

Er begann umzudenken und entwickelte einfache und effektive Lösungen für komplizierte und chaotische Sitationen.
1940 flüchtete Imi, auf einem der letzten Schiffe, die Europa verlassen konnten, vor den Nazis.
Das Schiff brach Richtung Palästina auf - doch Imi kam dort erst zwei Jahre später an.

In der Zwischenzeit kämpfte er mit der Tschechischen Legion in der Britischen Armee im Mittleren Osten.
Nach Gründung des Staates Israel (1948) wurde Lichtenfeld Nahkampfausbilder in der israelischen Armee, dies war
sozusagen die Geburtsstunde des Krav Maga.

Innerhalb der israelischen Sicherheitskräfte wurde Krav Maga seitdem ständig weiterentwickelt und den jeweiligen
Erfordernissen angepasst.

Dies geschah vor allem durch die Einsatzleiter und Nahkampfausbilder der Sicherheitskräfte.Die je nach Einsatzzweck unterschiedlichen Erfahrungen
der einzelnen Ausbilder führten dazu, dass Krav Maga auch unter den Sicherheitskräften kein fest definiertes homogenes System ist, sondern der Überbegriff für unterschiedliche Varianten des Nahkampfes



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü